Laserschweißen
Beim Laserschweißen verschiebt sich die Schwierigkeit vom Strom zur Präzision. Die Optik ist schwer, die Faser verträgt keine Behandlung wie eine Leitung, und der Bearbeitungskopf führt meist eigene Kühlung, Schutzgas, Crossjet-Luft und eine Nahtverfolgung mit. Alles, was der Roboter trägt, muss am Kopf ankommen, ohne den Werkzeugbezugspunkt zu verändern.
Was die Anwendung verlangt
- Faserführung oberhalb des Mindestbiegeradius im gesamten Arbeitsraum, nicht nur in Ruhelage
- Keine Torsion in Optik oder Steckverbinder
- Kühlung und Schutzgas mit stabilem Druck auch bei voll ausgestrecktem Kopf
- Sensor- und Kameraleitungen mit einer Biegelebensdauer, die zur Faser passt
- Ein Paket, das den Schwerpunkt eines ohnehin schweren Werkzeugs nicht weiter verschiebt
Wie Becker dafür baut
Die Faser führen
Das Paket wird um den Biegeradius der Faser herum konstruiert — als feste Randbedingung, mit Simulation vor dem ersten Halter. Becker hat Schlauchpakete für Zellen mit Laserquellen und Bearbeitungsköpfen von Trumpf, Scansonic und Intelliweld gebaut; Anbindung und Schlaufenmanagement werden also nicht zum ersten Mal an Ihrer Linie erarbeitet.
Torsion draußen halten
Achse-6-Halter werden für den jeweiligen Roboterflansch gefertigt statt angepasst. Das legt die Paketlage am Handgelenk fest und hält Verdrehung aus der Optik. Wo die Bahn mehr Weg verlangt, als das Handgelenk aufnehmen sollte, übernimmt ein Rückzugsystem die Bewegung.
Medien und Daten
Kühlung, Schutzgas und Crossjet-Luft laufen in Schläuchen, die für Spritzer und Hitze rund um die Dampfkapillare ausgelegt sind. Nahtverfolgung und Kamerasignale laufen auf Connectronix Hochflex-Datenleitung. Nutzt die Zelle ein Bildverarbeitungs- oder Nahtverfolgungssystem, integriert Becker das System des jeweiligen Herstellers — wir liefern Hardware und Leitungsführung, nicht die Bildverarbeitungssoftware.
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